Unter Links, einem reinen Textbrowser, sind die Kontaktdaten nicht lesbar. Ähnliches könnte bei Browsern auf mobilen Geräten der Fall sein. Laut Gesetz müssen die Kontaktdaten überall lesbar sein.
Wer von euch ist in der Gruppe DESD aktiv? Wer von euch kennt sie überhaupt?
Da sie für manchen von Interesse sein kann, möchte ich sie hier erwähnen. In der FAQ gibt kann man Grundsätzliches zu de.etc.sprache.deutsch erfahren, also auch etwas darüber, um welche Themen es in der Gruppe geht. Wer einmal hineinschnuppern will, kann dies über Google-Groups per Browser, doch wer die Gruppe regelmäßig mitlesen und selbst Beiträge schreiben möchte, dem empfehle ich dringend ein Usenet-Programm, das deutlich mehr Komfort bietet.
Neben Rechtschreibung und Grammatik sollte es hier auch noch um gutes Deutsch gehen. Rechtschreibung und Grammatik können schließlich auch bei schlechtem Deutsch richtig sein.
Mit verarmenden Anglizismen wird es bei Pro7 immer schlimmer, aber gerade kam eine Vorschau für einen Film, in dem nicht von einem Event, sondern von einem Ereignis gesprochen wurde. Ist „Event“ schon zu abgenutzt?
Bei einigen Umfragen mag es sinnvoll sein, nur Meinungen von registrierten Benutzern einfließen zu lassen, bei anderen, beispielsweise der, ob die heutige Anglizismenflut nervig ist, bekäme man hingegen ein sehr eindeutiges Bild, dürften nur registrierte Benutzer abstimmen. Ich bin daher eigentlich dafür, daß derjenige, der die Umfrage erstellt, angeben kann, ob Gäste abstimmen dürfen, aber da spielt die Forensoftware vermutlich nicht mit; und so bin ich dafür, daß Gäste abstimmen dürfen.
Allerdings sollte man bedenken, daß solche Umfragen allein dadurch verfälscht werden können, daß ein Gast mit neuer IP mehrmals wählen kann. Das ist für ein gering besuchtes Forum aber vermutlich kein Problem, – ein Ausschließen von Gästen hingegen durchaus, denn es macht das Forum unattraktiver für diejenigen, die per Zufall darauf stoßen.
> Im Unfreien Forum steht heute: > > "Das von Herrn Mascher betriebene "Das Freie Forum des VDS e.V." > hat nichts mit dem "Verein deutsche Sprache e.V" zu tun. Auf > diese Feststellung legen wir Wert. > > Dass Herr Mascher unseren Vereinsnamen und die Adresse unserer > Dortmunder Vereinszentrale im Impressum seines Forums angibt, ist > eine arglistige Täuschung, gegen die wir uns gerichtliche Schritte > vorbehalten.
Das sehe ich genauso und bin deshalb dafür, Kontaktdaten und Name dieses Forums baldig zu ändern.
Wenn sich markierte Diskussionen ausblenden lassen, bin ich für eine schlichte Markierung, andernfalls aber für ein Verschieben in ein Unterforum. Opposition scheint mir jedoch ein ungeeigneter Name dafür zu sein, schon allein weil es so klingt, als wären Kritiken und Gegenmeinungen in den anderen Unterforen nicht geduldet. Trollbeiträge oder Trollforum halte ich für passender.
Von einem Appell erwarte ich mir annähernd nichts; und wenn das „wichtigste Kulturgut, die Sprache“, nicht wichtiger als ein Appell ist, hat sich am Denken wenig geändert.
@Fritz-Franz: > Wenn es nach mir ginge, dann könnte man hier in diesem > neuen Forum getrost auf jegliche Rangfolge verzichten, und > ebenso auf die Angabe der Anzahl der verfaßten Beiträge.
Die Anzahl der Beitrage gibt aber Aufschluß, wie aktiv jemand im Forum ist, und ich finde sie, ebenso wie das Anmeldedatum, ganz nützlich. Auf Ränge hingegen habe ich nie geschaut, und meist weiß ich sowieso nicht, in welcher Reihenfolge sie vergeben werden.
@Administrator: > Ich weiß nicht, ob es unbedingt nötig ist, aber das "Neu!" > erscheint derzeit nur in der dargestellten Auszeichnung, > keine Farbe, kein fetter Schriftschnitt usw.
Es ist gut zu sehen, und ich weiß nicht, warum man da etwas dick oder farbig hervorheben soll. Das empfände ich eher als störend.
Darf ich Dich ganz dezent darauf hinweisen, daß Du plenkst? Wenn ja, dann siehe das als Hinweis, und wenn nicht, dann sehe es nach Belieben anders.
Untauglich finde ich die „Versuche“ überhaupt nicht. Mir bringen sie persönlich etwas, wie ich meine, und das allein ist für mich bereits Rechtfertigung genug. Außerdem standen selbst Sprachpuristen immer in der Kritik, und doch wandelten auch sie die Sprache. In der Zukunft sieht man in erster Linie das, was scheiterte, nicht aber das, was gelang; denn was gelang, das hat das Jetzt geformt und läßt sich schwer erkennen. Was wäre, wäre es nicht gelungen, hätte es keinen Widerstand gegeben – etwa auch gegen das Waldsterben, was hoffnungslos scheint –, darüber läßt sich nur mutmaßen.
Den späteren Historikern ließe sich ebenso gegenteilige Ansicht in den Mund legen. Es ist nichts als eine Mutmaßung, eine quasi beliebige, subjektive Annahme ohne Argumentation. Der Behauptung, daß Sprache ein Werkzeug sei, die sich dem Zugriff des Einzelnen entzieht, widerspreche ich zudem: Den Einzelnen, oder, um es ein wenig aufzuweichen, den Wenigen, das sind die Medien, entzieht sich der Zugriff leider mitnichten – und da muß ich nicht in die Zukunft schauen, das kann ich bereits im Jetzt erkennen. Damit die Sprache ein Werkzeug bleibt,das sich dem Zugriff des Einzelnen entzieht, müßte es ein Sprachgesetz geben, das natürliche Sprachentwicklung – darunter verstehe ich Sprachentwicklungen, die nicht von den Wenigen geprägt wird, die Kommerz und Konsum, nicht aber die Sprache im Sinn haben – müßte es also ein Sprachgesetz geben, das die natürliche Sprachentwicklung überhaupt erst ermöglicht.