Guten Abend allerseits :)
Bei mir fing es 'schon' in der Grundschule mit Französisch an. Dis ist in Sachen 'Fremdsprache' bis heute noch meine Lieblingssprache, allerdings kam sie, außer in der Grundschule, bei mir nie wieder in der Schule vor. Ab der 5. Klasse begann es bei mir dann mit Englisch, wo hingegen diejenigen, die anstatt Französisch- Englisch in der Grundschule hatten (was damals eher üblich war) entsprechend dann auch Vorteile hatten.
Ich schätze mal, dass es ab höheren Klassenstufen einfach als 'Grundvoraussetzung' erwartet wird, dass man die deutsche Sprache entsprechend angemessen in Wort und -Schrift beherrscht und es somit nicht mehr nötig sein müsste, Grundkentnisse in diesem Fach zu wiederholen. Allerdings machte ich bisher immer die Erfahrung, dass sogar bei 'Urdeutschen' Staatsbürgern häufig gravirende Mängel der deutschen Sprache (häufig in Schriftform) vorhanden sind.
Zur Zeit bin ich in einer weiterführenden- kaufmännischen Schule. Ab der Grundschule an gerechnet bin ich somit in der 14. Klasse. Und ja, sogar in dieser Klasse schlage ich häufig die Hände über dem Kopf zusammen, wie 'grausam' die Deutschkentnisse meiner Klassenkameraden sind, wobei ich mich bei den 'einfachen' Dingen, die wir im Deutschunterricht durchnehmen, sogar noch gelangweilt- und unterfordert fühle und trotzdem hat der Großteil der Klasse (von 31 Schülern sind höchstens 5 Ausländer) deutliche Anstrengungen, zum Beispiel einfach nur einen Text korrekt in Futur II umzuschreiben.
Wobei ja aber die Schüler auch nicht wirklich etwas dafür können, wenn auf Grund mangelnden Deutschunterrichts die entsprechenden Grundkentisse einfach nicht ausreichend übermittelt werden (können).
Ps. wer möchte, kann mich auch gerne duzen! :) LG