Diese Ablenkung ist Dir nicht gelungen, Andy. – Es gibt Rechtschreibkorrekturprogramme. Ich benutze eines, das aus dem Jahre 1995 stammt und noch immer ganz gut funktioniert.
Ob die Antwort auf die Frage, wie in den Zeitungsredaktionen gearbeitet wird, von großem Interesse ist, wage ich zu bezweifeln. Ja, wie wird denn dort gearbeitet? Fahrlässig und und nachlässig, behaupte ich. Soeben habe ich bemerkt, daß mir das doppelte ‚und‘ im vorherigen Satz angezeigt wird. Was würde ich nun als verantwortungsloser Redaktor tun? Na klar, beide unbeachtet stehen lassen und einen Kaffee trinken gehen.
Wer die ‚Google-News‘ verfolgt, wird, wenn er aufmerksam ist, bald feststellen, daß diese „News“ mitsamt den in ihnen enthaltenen Rechtschreibfehlern von vielen Zeitungen unbedacht übernommen und verbreitet werden. Die Rechtschreibteufel sitzen in den Nachrichtenagenturen. Die Verbreitung deren Rechtschreibfehler und sonstigen falschen Angaben hängt von den Kaffeepausen der jeweiligen Zeitungsredaktoren ab, d.h. von den Zeitzonen. So liest man hier von „fünf“, dort von „drei“ und schließlich von „sieben“ Verschollenen oder Verschütteten, Entführten oder Ermordeten. Die allerneueste Nachricht aber lautet: In Basel oder wo, hat der Fritz oder wer, jemanden erstochen oder was.
Gruß von Fritz-Franz