Zitat von Schamane
Ich vermute aber doch noch, daß diese Wurzel auch in der Armut steckt. Da ist nur ein m weggefallen.
Müßte man es nach der
neuen deutschen Doofschreibung dann nicht »Armmut« schreiben?
Mut, - der Mut, des Mut(e)s, dem Mut, den Mut,
ein altes Wort für Mut, Geist, Seele, Herz, Sinn, Gesinnung, Gemüt, Gefühl, Kraft (des Denkens, des Empfindens, des Wollens, et cetera), aber auch Laune, Lust, Trachten, heftiges Verlangen, Begehren, et cetera. Und es entspricht dem Griechischen thymos (sagt zumindest Wikipedia, wo ich einfach mal nachgeguckt habe).
Doch scheint mir nicht jedes Wort, das auf »mut« endet, zu dieser Familie zu passen. Die Ar
mut zum Beispiel ist wohl eher ein
mutloses Unterfangen. Auch finde ich es durchaus bemerkenswert, daß die Ar
mut überhaupt auf »mut« endet. Könnte sie nicht auch, weil sie im Widerspruch zum Reich
tum steht, Arm
tum beißen?
Erika Ciesla